Motorsägenausbildung

“Baum auf Straße“ für Feuerwehren keine ungewöhnliche Einsatzmeldung

Weiterbildung sichert Einsätze auch unter schwierigen Bedingungen

Dass die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren längst nicht „nur“ Feuer löschen, ist mittlerweile bekannt. Schwerpunkt der Arbeit bilden verstärkt „technische Hilfeleistungen“ auf den Autobahnen, um die Bergung von in ihren Autos verunglückten Menschen zu ermöglichen. Doch nach wie vor machen auch Brandeinsätze unter schwierigen Bedingungen einen Teil der Arbeit der Ehrenamtlichen aus. Um möglichst Unfälle zu vermeiden, sind regelmäßige Fortbildungen an verschiedenen Geräten erforderlich.

Zur Vermeidung von Unfällen bei der Arbeit mit gefährlichen Geräten wie bei Einsätzen der Feuerwehr bei Unwetterlagen und auch bei Brandeinsätzen fordert die Feuerwehr-Unfallkasse kontinuierliche Aus- und Fortbildung auch von den ehrenamtlichen Feuerwehrleuten. Kenntnisse und Fertigkeiten im Umgang mit der Motorsäge stehen deshalb regelmäßig auf dem Lehrplan.

In einem mehrstündigen Theorieunterricht erfahren die Lehrgangsteilnehmer alles über den Aufbau und Funktion der Motorsäge, Betriebsstoffe, die persönliche Schutzausrüstung sowie Unfallverhütungsvorschriften. Im Praxisteil werden in einem privaten Waldstück ausgiebig verschiedene Schnitttechniken an unter Spannung stehenden Hölzern geübt. Die gezielte Entlastung der Hölzer ist lebensrettende Bedingung für eine Räumung. Geübt wird unter Aufsicht von insgesamt drei Ausbildern.

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