Hochwasser 2013

Am Dienstag den 4.6.2013 gegen 23.00 Uhr wurden die  Feuerwehrbereitschaften 4 und 5 der Region Hannover alarmiert .

Der Auftrag-Einsatzbereitschaft über 48  Stunden herstellen und die Feuerwehrtechnische Zentrale in Burgdorf anfahren . Der Kreis Lüchow – Dannenberg war zwischenzeitlich zum Katastrophengebiet erklärt worden. Als die Fahrzeuge gegen 1.00 Uhr in der FTZ eintrafen, gab es eine kurze Lagebesprechung während die Fz.mit den Notwendigen technischen Geräten verlastet wurden . Um 2.45 Uhr rollten die ersten Einsatzfahrzeugen Richtung Penkefitz -Kreis Dannenberg um die nötigen Schutzmaßnahmen für den Deichschutz einzuleiten .

Gegen 6.15Uhr trafen die Einsatzkräfte an der Einsatzstelle ein, um nach 3,5 Stunden Fahrzeit sofort mit der Erhöhung der Deichkrone zu beginnen.

Am Montag wird eine Hochwasserwelle erwartet, welche ca. 1 Meter über der jetzigen Deichkrone liegen wird.

105 freiwillige Feuerwehrleute aus Isernhagen, Burgwedel, Langenhagen und der Wedemark sorgten dafür, dass während der 4 Einsatztage insgesamt mehrere Hunderttausend Sandsäcke bewegt wurden.

Es konnten 7245 Mann-Stunden geleistet werden, bei denen ca. 50000 Sandsäcke von den Feuerwehren befüllt und am Deich eingesetzt werden konnten.

Mit weiteren Helfern – in unserem Einsatzgebiet- von Bundeswehr,THW und Freiwilligen aus der Bevölkerung wurden täglich Zahlen von 800 Helfern erreicht.

Bei bis zu 1000 Transportfahrten ( Kiesgrube Tramm- Deich ) wurden während dieser Zeit, 8500 Paletten und 18000 Tonnen Sandsäcke bewegt.

Sorgen bereiteten uns nur die Temperaturen, die Sonne schien während der gesamten Zeit gnadenlos vom Himmel . Kopfbedeckungen und Sonnencreme wurde Mangelware . Das Dänische Bettenlager aus Dannenberg stellte völlig unbürokratisch zahlreiche Sonnenschirme zur Verfügung,  um die Einsatzkräfte beim Sandsäcke füllen zu schützen.

Ein harter Kräftezehrender Einsatz geht zu Ende, aber der Erfolg entschädigt uns. Das Ziel, den Deich auf das was kommt vorzubereiten, wurde erreicht .

Während des Aufenthaltes konnten die Freiwilligen Feuerwehren in dem Eigens geräumten Schulen untergebracht werden.

Ein ganz besonderer Dank aber geht an die Arbeitgeber der Feuerwehrleute, ohne deren Verständnis und Unterstützung wäre eine solche umfangreiche Hilfe nicht möglich gewesen .

 

Thomas Extra

Feuerwehrpressesprecher

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